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Sonnenallergie - manchmal helfen Darmbakterien

Ungefährlich, aber lästig ist die sogenannte Sonnenallergie, die sich vor allem im Frühjahr nach kurzen Sonnenbädern mit juckenden Bläschen und Rötungen äußern kann. Die lästige Sonnenallergie ist meist im Frühjahr oder in den ersten Tagen am Urlaubsort besonders schlimm, nach einiger Zeit lassen aber die Beschwerden nach, ein "Abhärtungseffekt" lässt sich nachweisen.

Eine langsame Gewöhnung an die Sonne lässt sich auch durch Solariumsbestrahlungen erreichen. Allerdings ist hier eine langsame Gewöhnen an die Sonne notwendig. Die üblichen Bestrahlungszeiten sind für Sonnenallergiker meist zu lang und können selber eine unangenehme Sonnenallergie hervorrufen. Wer sehr unter Sonnenallergie leidet, kann eventuell durch rechtzeitige Einnahme bestimmter Darmbakterien (z.B. enthalten in Mutaflor) den Beschwerden vorbeugen. Warum diese Therapie wirkt, ist bisher aber noch nicht geklärt. In jedem Fall sollte bei Hauterkrankungen, die sich in der Sonne verschlechtern, auf einen ausreichenden Sonnenschutz geachtet werden. "Ich befürworte angesichts der zunehmenden täglichen UV-Belastung in Europa, UVA- und UVB-Filter nicht nur in Sonnenschutzprodukte, sondern generell auch in Tagescremes einzubauen," rät die Dermatologin Dr. Martina Kerscher, Privatdozentin und leitende Oberärztin am Universitätsklinikum Ulm.

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