Vitalstoffe
Vitamin A
"Immer mehr epidemiologische Studien zeigen eine umgekehrte Beziehung zwischen dem Krebsrisiko und dem Konsum von Nahrungsmitteln, die Vitamin A enthalten oder seine Vorstufen," so das Resümee des Komitees für Diät, Ernährung und Krebs beim Nationalen Forschungsrat der USA. Vitamin A hat eine wichtige Schutzfunktion vor allem in der Frühphase der Krebsentstehung. Es verhindert, dass sich krebserregende Stoffe an die Erbsubstanz im Zellkern binden und hier zu einer Entartung führen können.
Auch bei der Jungerhaltung der Haut spielt Vitamin A eine wichtige Rolle: So ist Vitamin A Säure nicht nur bei jugendlichen ein wirksames Mittel gegen Akne, sondern kann - örtlich angewendet - auch bei älteren Menschen Fältchen mindern. Vitamin A ist außerdem für die normale Entwicklung von Geweben, insbesondere der Zellerneuerung der Haut wichtig. Es glättet die Haut und beugt Austrocknung und Abschuppung vor. Außerdem sorgt es für kräftige Haare und Fingernägel.
Vitamin A spielt auch für die Abwehrkräfte eine wichtige Rolle. In der Grippezeit kann der vermehrte Genuss von Vitamin A haltigen Lebensmitteln oder auch die kurzfristige Einnahme von Vitamin A Präparaten die Abwehrkräfte der Schleimhäute verbessern.
Vorkommen:
Vitamin A kommt in seiner biologisch aktiven Form nur in tierischen Lebensmitteln vor wie in Eigelb, Milch, Butter, Lebertran und Fisch.
Dosierung:
Die empfohlene Tagesmenge an Vitamin A beträgt 0,8 bis 1,8 mg. Da Vitamin A ebenfalls fettlöslich ist, sollten auch hier die Lebensmittel mit etwas Butter oder öl zubereitet werden.
Achtung: In der Schwangerschaft und kurz vor einer geplanten Schwangerschaft dürfen keine Vitamin A Präparate eingenommen werden!
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