Vitalstoffe

Zink - Spurenelement mit verjüngender Wirkung

Zink ist nach Eisen das zweitwichtigste Spurenelement im menschlichen Körper. Zinkmangel ist in Deutschland relativ weit verbreitet, da zum einen viele Böden nährstoffarm sind und zum anderen Lebensmitteln bei der Weiterverarbeitung Zink entzogen wird.

Auch einseitige Ernährung (Fast-Food, vegetarische Ernährung) oder Hormongaben können zu einem Zinkmangel führen oder diesen verstärken. Zink spielt jedoch für viele Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper eine entscheidende Rolle. Weil es im Körper nicht gespeichert werden kann, sollten Sie auf eine ausreichende tägliche Zufuhr achten.

Einige wichtige Funktionen von Zink
  • Zink ist Bestandteil vieler Enzyme und unterstützt somit das Immunsystem
  • Zink wirkt antioxidativ und wirkt somit der Zellalterung entgegen
  • Zink ist beim Aufbau der Zellen und bei der Kollagenstoffwechsel beteiligt
  • Ist ein natürlicher Gegenspieler von Schwermetallen wie Quecksilber und Blei.

Aufgrund der positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit wird Zink auch bei manchen Erkrankungen therapeutisch eingesetzt:

  • bei geschwächtem Immunsystem
  • bei chronischen Entzündungen der Haut oder Wundheilungsstörungen wie z.B. Ulcus cruris
  • bei Haarausfall
  • bei Diabetes mellitus: die Wirkung von Insulin wird verbessert
  • bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.

Bei einem Mangel an Zink können folgende Symptome auftreten:

  • geschwächtes Immunsystem und Infektanfälligkeit
  • Störungen der Fruchtbarkeit
  • Mangel in der Schwangerschaft kann zu Wachstumsstörungen, Missbildungen und Frühgeburten führen
  • Entzündliche Hauterkrankungen, Haarausfall und Wundheilungsstörungen.
Wieviel Zink braucht der Körper?

Die Angaben für die tägliche Aufnahme von Zink schwanken. Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) sollten Männer 10 mg und Frauen 7 mg täglich über die Nahrung aufnehmen. Es gibt jedoch Situationen, die einen erhöhten Bedarf fordern: Schwangerschaft und Stillzeit, akute Erkrankungen, Nikotin- und Alkoholkonsum.
Zinkvergiftungen sind selten, können sich aber bei einer Zufuhr von deutlich mehr als 100 mg täglich über einen längeren Zeitraum in Form von Alkoholunverträglichkeit, Depressionen, Halluzinationen und Infektanfälligkeit deutlich machen.

In folgenden Nahrungsmitteln ist besonders viel Zink enthalten:

Vor allem tierische Lebensmitteln enthalten viel Zink, z.B. Austern, Fisch, Hammel-, Lamm- oder Rindfleisch oder Eier. Aber auch Erbsen, Vollkornprodukte, Sprossen und Keimlinge, grüner Tee und Käse sind reich an Zink. Wichtig ist zu wissen, dass Zink mit einigen anderen Vitaminen und Spurenelementen zusammenarbeitet, deshalb ist eine ausgewogene, vitaminreiche Mischkost empfehlenswert. 

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