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Hormone werden inzwischen nicht nur zur Therapie schwerer Gesundheitsstörungen, sondern auch zur Korrektur kosmetischer Probleme und zur Behandlung von Befindlichkeitsstörungen eingesetzt. Hormone sind Signalstoffe, die in verschiedenen Organen und Drüsen gebildet werden, in den Blutkreislauf gelangen und so weitreichenden Einfluss auf die meisten Körperfunktionen nehmen können.
Hormone sind unter anderem für Wachstum und Fortpflanzung, Stoffwechsel und Knochendichte, psychische Verfassung und Haarwachstum verantwortlich. In Stresssituationen steigern die Stresshormone (Adrenalin, Noradrenalin, Kortison) unsere Leistungs- und Reaktionsfähigkeit, Geschlechtshormone wie östrogene, Gestagene und Androgene sind nicht nur für Sexualität und Fortpflanzung notwendig, sondern sie beeinflussen auch unsere psychische Verfassung, die Knochendichte sowie den Zustand von Haut und Haaren. Schilddrüsenhormone regen den Energiestoffwechsel an, Hormone wie Insulin und Glukagon wirken auf den Zuckerstoffwechsel ein, Wachstumshormone regulieren die Körpergröße und den Muskelaufbau. Noch zahlreiche weitere Botenstoffe sind für ein reibungsloses Funktionieren unseres Organismus notwendig. Der richtige Hormoncocktail kann verjüngend wirkenDoch ins Interesse der breiten öffentlichkeit sind Hormone erst gelangt, als bekannt wurde, dass der richtige Hormoncocktail schöner, schlanker und jünger machen kann. Immer mehr Frauen- und Hautärzte verordnen inzwischen Hormone, um gegen Haut-, Haar- und Figurprobleme vorzugehen. Der Einsatz von Hormonen setzt aber ein sehr fundiertes Wissen über Wirkungen und Nebenwirkungen voraus, denn sonst kann der fein abgestimmte hormonelle Regelkreis rasch durcheinander geraten. Aus diesem Grund sind hormonhaltige Produkte auch nicht frei verkäuflich, sondern müssen vom Arzt verordnet werden. Zudem besteht bei einigen verjüngenden Hormonen auch die Möglichkeit, die körpereigene Produktion durch bestimmte Verhaltensweisen anzuregen. Zahlreiche Beschwerden können durch eine Störung des Hormonhaushaltes ausgelöst werden: Vor den Wechseljahren sind übermäßige Körperbehaarung (Hirsutismus), Haarausfall, Akne und prämenstruelle Stimmungsschwankungen häufig hormonell bedingt. Nach der Menopause können Hauttrockenheit, Haarausfall, Hitzewallungen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Gewichtsprobleme und Depressionen darauf hinweisen, dass der Hormonhaushalt gestört ist. |