Vitalstoffe

Mit Vitaminen fit in der kalten Jahreszeit

Frankfurt (evi) - Im Winter braucht der Körper Vitamine zur Unterstützung des Immunsystems, um die Kälte leichter zu verkraften. Unschlagbar als Schutz vor Erkältungen ist nach wie vor Vitamin C. Aber auch Vitamin E sowie verschiedene B-Vitamine verbessern die Immunfunktion.


Vitamin C lindert Erkältungsbeschwerden. Das belegen nicht nur alte Hausmittel wie die berüchtigte "heiße Zitrone", sondern auch viele kontrollierte wissenschaftliche Studien. Am besten ist es natürlich, wenn der Körper schon im Vorfeld ausreichend mit Vitamin C versorgt ist und es gar nicht erst zur Krankheit kommt. Wenn es dann aber doch passiert, ist es für Vitamin C auch noch nicht zu spät. Wer beim ersten Kratzen im Hals gleich für Vitamin-C-Nachschub sorgt, hat gute Chancen, die Erkältung in den Griff zu bekommen, die Symptome zu mildern und die Dauer der Krankheit zu verkürzen. Das scheint in besonderem Maß für Kinder zu gelten, wie eine Auswertung von verschiedenen Studien zu Vitamin C und Erkältungskrankheiten zeigte.

Jede Erkältung und besonders Fieberzustände belasten den Stoffwechsel: Der Körper verbraucht verstärkt Vitamin C, was daran erkennbar ist, dass der Vitamin-C-Gehalt in den weißen Blutkörperchen und im Blutplasma sinkt. Gerade die weißen Blutkörperchen müssen jedoch gut funktionieren, um Krankheitserreger von außen abwehren zu können. Damit man schneller wieder auf die Beine kommt und einem Rückfall vorbeugt, ist also auch in der Erholungsphase eine Extra-Ration Vitamin C angeraten.
Eine optimale Ergänzung zu Vitamin C ist Vitamin E. Die beiden Vitamine wirken ideal zusammen, da Vitamin C verbrauchtes Vitamin E regeneriert. Beide sind Antioxidantien und wehren Freie Radikale ab, die Körperzellen nachhaltig schädigen können. Freie Radikale entstehen vermehrt bei fieberhaften Erkrankungen.
Studien haben gezeigt, dass vor allem ältere Personen von Vitamin E profitieren, da ihr Immunsystem noch mehr auf Unterstützung bei der Abwehr von Krankheiten von außen angewiesen ist als bei Jüngeren. Vitamin E sorgt dafür, dass die Zellhüllen (Membranen) nicht beschädigt werden und somit ihre volle Funktionsfähigkeit erhalten bleibt.
Bei den B-Vitaminen besteht ebenfalls ein Kombinationseffekt. Sie nehmen eine zentrale Stellung im Stoffwechsel ein, greifen in ihrer Wirkungsweise ineinander über und sind für die aktiven Zellen des Immunsystems von Bedeutung. Besonders sind dies die Vitamine B2, B6, B12 und Folsäure. Bei der Auswahl eines Vitaminpräparates zur Stärkung des Immunsystems sollten diese neben den Antioxidantien auf jeden Fall mit enthalten sein.

Weitere Informationen:
Arbeitskreis Ernährungs-
und Vitamin-Information e.V. (evi)
Rembrandtstraße 13
60596 Frankfurt/M.

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