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Richtiges Verhalten in der Sonne |
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Durch richtiges Sonnenbaden lassen sich Hautschäden und Falten vermeiden. Wenn Sie folgende "Sonnenregeln" beachten, können Sie Sonnenbrand und Hautschäden vermeiden.
Nehmen Sie keine ausgedehnten Sonnenbäder und halten sich vorwiegend im Schatten auf. Auch im Schatten bräunt man. Verbringen Sie die Zeit von 11 bis 15 Uhr nicht in der prallen Sonne, denn dann ist die Strahlung am intensivsten. Die Dauer des Sonnenbades und die Höhe des Lichtschutzfaktors müssen dem persönlichen Hauttyp angepasst sein. Gewöhnen Sie die Haut langsam an die Sonne. So können Sie nicht nur Sonnenbrände vermeiden, sondern auch einer Sonnenallergie vorbeugen. Sonnenlicht kann auch Augenschäden hervorrufen. Schützen Sie deshalb Ihre Augen mit einer Sonnenbrille, die UV-Licht absorbiert. Vorsicht bei billigen Sonnenbrillen! Sie haben häufig keinen ausreichenden UV-Filter. In Zweifelsfällen können Sie Ihre Sonnenbrille beim Optiker prüfen lassen. Schützen Sie Gesicht und Kopfhaut bei Bedarf mit einem breitkrempigen Sonnenhut und tragen sie passende, luftige, aber dichtgewebte Kleidung. Seit kurzem sind spezielle Textilien mit eingebautem UV-Schutz auf dem Markt. Beachten Sie die entsprechenden Angaben auf der Etikette. Neu auf dem Markt sind Sonnenschutz-Buttons oder - Folien. Sie werden auf die Haut oder Kleidung geklebt und zeigen dem Träger an, wann er das Sonnenbad beenden sollte.
Besondere Vorsicht bei KindernKeine Sonnenbäder für Säuglinge und Kleinkinder. Ihre Haut ist extrem empfindlich. Spielen in der Mittagssonne ist absolutes Tabu. Auch im Schatten an Lichtschutz denken. Kinder zusätzlich zur Sonnencreme passend bekleiden und Sonnenhut aufsetzen. Unbedeckte Hautpartien mit Sonnenschutzmitteln mit Mikropigmenten und einem Lichtschutzfaktor von mindestens 15 schützen! Denken Sie daran: die UV-Dosis, die man in den ersten Lebensjahren erhält, ist ein bestimmender Faktor bei der Entstehung von Hauttumoren. Jeder schmerzhafte Sonnenbrand in der Kindheit kann das Hautkrebsrisiko um den Faktor 2 bis 3 erhöhen.
Was muss ich außerdem beachten?Die UV-B-Strahlung nimmt im Hochgebirge um 15 bis 20% pro 1000 Höhenmetern zu. Wasser, Schnee und Sand reflektieren einen großen Teil der Strahlung. Sogar unter der Wasseroberfläche kann man sich einen Sonnenbrand holen Vorsicht deshalb auch beim Schwimmen Wind kühlt, daher empfindet man kaum ein warnendes Hitzegefühl. Auch bei bedecktem Himmel gelangen noch 50-70 Prozent der Strahlung auf die Haut, im Schatten bis zu 70%. Kosmetika, Deodorants und Parfüms sollten beim Sonnenbaden möglichst nicht verwendet werden. Es besteht die Gefahr bleibender unschöner Pigmentflecken. Denken Sie daran, dass einige Arzneimittel die Sonnenempfindlichkeit steigern können, fragen Sie am besten Ihren Arzt.
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