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Sonnenlicht
Richtiges Verhalten in der Sonne Drucken E-Mail

Durch richtiges Sonnenbaden lassen sich Hautschäden und Falten vermeiden. Wenn Sie folgende "Sonnenregeln" beachten, können Sie Sonnenbrand und Hautschäden vermeiden.

  • Nehmen Sie keine ausgedehnten Sonnenbäder und halten sich vorwiegend im Schatten auf. Auch im Schatten bräunt man.
  • Verbringen Sie die Zeit von 11 bis 15 Uhr nicht in der prallen Sonne, denn dann ist die Strahlung am intensivsten.
  • Die Dauer des Sonnenbades und die Höhe des Lichtschutzfaktors müssen dem persönlichen Hauttyp angepasst sein.
  • Gewöhnen Sie die Haut langsam an die Sonne. So können Sie nicht nur Sonnenbrände vermeiden, sondern auch einer Sonnenallergie vorbeugen.
  • Sonnenlicht kann auch Augenschäden hervorrufen. Schützen Sie deshalb Ihre Augen mit einer Sonnenbrille, die UV-Licht absorbiert. Vorsicht bei billigen Sonnenbrillen! Sie haben häufig keinen ausreichenden UV-Filter. In Zweifelsfällen können Sie Ihre Sonnenbrille beim Optiker prüfen lassen.
  • Schützen Sie Gesicht und Kopfhaut bei Bedarf mit einem breitkrempigen Sonnenhut und tragen sie passende, luftige, aber dichtgewebte Kleidung. Seit kurzem sind spezielle Textilien mit eingebautem UV-Schutz auf dem Markt. Beachten Sie die entsprechenden Angaben auf der Etikette.
  • Neu auf dem Markt sind Sonnenschutz-Buttons oder - Folien. Sie werden auf die Haut oder Kleidung geklebt und zeigen dem Träger an, wann er das Sonnenbad beenden sollte.
Besondere Vorsicht bei Kindern
  • Keine Sonnenbäder für Säuglinge und Kleinkinder. Ihre Haut ist extrem empfindlich.
  • Spielen in der Mittagssonne ist absolutes Tabu.
  • Auch im Schatten an Lichtschutz denken.
  • Kinder zusätzlich zur Sonnencreme passend bekleiden und Sonnenhut aufsetzen.
  • Unbedeckte Hautpartien mit Sonnenschutzmitteln mit Mikropigmenten und einem Lichtschutzfaktor von mindestens 15 schützen!
  • Denken Sie daran: die UV-Dosis, die man in den ersten Lebensjahren erhält, ist ein bestimmender Faktor bei der Entstehung von Hauttumoren. Jeder schmerzhafte Sonnenbrand in der Kindheit kann das Hautkrebsrisiko um den Faktor 2 bis 3 erhöhen.
Was muss ich außerdem beachten?
  • Die UV-B-Strahlung nimmt im Hochgebirge um 15 bis 20% pro 1000 Höhenmetern zu.
  • Wasser, Schnee und Sand reflektieren einen großen Teil der Strahlung.
  • Sogar unter der Wasseroberfläche kann man sich einen Sonnenbrand holen Vorsicht deshalb auch beim Schwimmen
  • Wind kühlt, daher empfindet man kaum ein warnendes Hitzegefühl.
  • Auch bei bedecktem Himmel gelangen noch 50-70 Prozent der Strahlung auf die Haut, im Schatten bis zu 70%.
  • Kosmetika, Deodorants und Parfüms sollten beim Sonnenbaden möglichst nicht verwendet werden. Es besteht die Gefahr bleibender unschöner Pigmentflecken.
  • Denken Sie daran, dass einige Arzneimittel die Sonnenempfindlichkeit steigern können, fragen Sie am besten Ihren Arzt.
 
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