Haut & Haare

Rauchen schadet der Haut

Die Haut von Rauchern sieht in der Regel älter aus als die Haut von Nichtrauchern. Forscher aus Großbritannien fanden jetzt die wissenschaftliche Erklärung dafür: Die Haut eines Rauchers enthält wesentlich höhere Konzentrationen eines bestimmten Proteins, das die stützenden Kollagenfasern im Bindegewebe zerstört.

Dadurch fehlt es der Haut an Elastizität und sie altert schneller. Forscher aus Dallas beobachteten, dass bei Raucherinnen vermehrt Wundheilungsstörungen nach plastischen Operationen auftreten. In den operierten Gebieten kam es bei Raucherinnen auffallend häufiger zu Nekrosen (Gewebetod) als bei Nichtraucherinnen. Die Forscher empfehlen daher, vor und nach einem solchen Eingriff ein Rauchverbot zu verhängen, um das Risiko postoperativer Komplikationen zu verringern.
Neben diesen Ergebnissen gibt es Hinweise, dass auch körpereigene Substanzen wie Entzündungsfaktoren, Bilirubin, Hämoglobin oder Cholesterin für die Alterung von Haut und Haaren verantwortlich sind.

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