Haut & Haare
Urlaub: Bei Hautveränderungen den Arzt aufsuchen
Wer in tropische Länder reist, ist sich der möglichen gesundheitlichen Risiken bereits im Vorfeld bewusst. Weniger bekannt ist jedoch, dass man sich auch bei einem Aufenthalt im Mittelmeerraum, am Atlantik oder an den Stränden Afrikas lästige Hauterkrankungen zuziehen kann. In jedem Fall ist es zu empfehlen, bei jeder Art von Hautveränderung, die während oder nach dem Urlaub auftritt, einen erfahrenen Hautarzt aufzusuchen.
Reisen ist nach wie vor eines der liebsten Hobbys der Deutschen. Überraschend oft bringen die Reisenden Hautkrankheiten mit, die hierzulande gar nicht oder nur selten vorkommen. Die richtige Diagnose ist daher nicht immer leicht. „Glücklicherweise sind jedoch die meisten dieser Krankheiten eher lästig als gefährlich,“ so Prof. Dr. Friedrich Bahmer, Direktor der Hautklinik im Zentralkrankenhaus Bremen. „Sie können aber im Einzelfall einen schweren Verlauf nehmen oder lang andauernde Beschwerden verursachen.“
Gefahrenquelle 1: "Angreifer" aus der Luft
Niemand kann sich dem „Angriff“ von Insekten erwehren. Besonders gefährlich sind die Krankheitserreger, die dabei übertragen werden. Sie verursachen nicht nur stark juckende, allergische Reaktionen, sondern oftmals eitrige Entzündungen oder offene Stellen. Daher ist der Besuch eines Hautarztes während oder nach der Rückkehr aus dem Urlaub dringend zu empfehlen.
Gefahrenquelle 2: Verschmutzte Strände
Die häufigste Hauterkrankung bei einem Badeurlaub ist die Infektion mit dem sogenannten „Hautmaulwurf“. Dabei handelt es sich um Larven von Hakenwürmern, die im Darm von Hunden und Katzen leben. Manche Strände, vor allem in Afrika, Lateinamerika und Südostasien, sind stark von Tierkot verunreinigt und die Ansteckungsgefahr ist entsprechend groß.
Gefahrenquelle 3: Giftige Meerestiere
In vielen Gewässern gibt es Nesseltiere wie zum Beispiel Quallen oder andere giftige Tiere wie Seeigel. Deren Giftwirkung ist unterschiedlich stark. So ist beispielsweise der Kontakt mit den in nördlichen Gefilden vorkommenden Feuerquallen eher unangenehm als gefährlich. Weniger harmlos dagegen sind die Quallen tropischer und subtropischer Meere, die im Atlantik und der Karibik anzutreffen sind.
Wer in unfreiwilligen Kontakt mit einem dieser Meeresbewohner gekommen ist, sollte vorsorglich den Hautarzt aufsuchen.
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