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Der Sonnenbrand ist immer ein Zeichen für eine übermäßige, dem Hauttyp nicht angepasste Sonnenbestrahlung. Der Sonnenbrand tritt etwa 4-6 Stunden nach dem Sonnenbad auf und erreicht seinen Höhepunkt nach 12-24 Stunden.
Typische SymptomeAchtung: Die Hautalterung wird aber auch schon bei Lichtdosen unter der Sonnenbrandschwelle beschleunigt. Die Sonnenempfindlichkeit ist dabei abhängig vom Hauttyp, der Bestrahlungsdauer und dem UV-Index. Wer ist besonders gefährdet?Es ist bekannt, dass bestimmte Personen ein erhöhtes Hautkrebsrisiko haben. Dies sind vor allem Personen mit sehr heller Haut (Hauttyp I und II) oder mit vielen Muttermalen. Gefährdet sind außerdem Personen, die in ihrer Kindheit mehrere Sonnenbrände erlitten haben. Deswegen ist bei Kindern besondere Vorsicht geboten, denn ihre Haut ist extrem empfindlich. Als Regel gilt, dass man pro Jahr nicht mehr als 50 Sonnenbäder genießen sollte. Diese Zahl gilt für Solarien und für natürliche Sonnenbäder zusammen. Gerötete Haut nach einem Sonnenbad sollte völlig vermieden Was kann ich tun bei Sonnenbrand?Der Sonnenbrand stellt ein Alarmsignal der Haut dar und sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Selbstverständlich dürfen Hautareale mit akutem Sonnenbrand keiner erneuten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Die betroffenen Hautbereiche behandelt man am besten mit feuchten Umschlägen und kühlenden Cremes oder Gels, evtl. auch leichten Cortisonsalben. Bei einem ausgeprägten Sonnenbrand mit Blasenbildung, Fieber oder Kreislaufbeschwerden sollte auf jeden Fall ein Arzt hinzugezogen werden. Gelegentlich ist sogar die Verschreibung eines entzündungshemmenden Medikamentes erforderlich. Die Abheilung eines Sonnenbrandes erfolgt normalerweise nach 1-2 Wochen. Nach Abklingen der akuten Symptome können evtl. Narben zurückbleiben. Spätfolgen des SonnenbrandesDurch wiederholtes Einwirken von UVA-Strahlung werden die elastischen Fasern der Haut geschädigt und eine vorzeitige Hautalterung mit ausgeprägter Faltenbildung kann eintreten. Die Haut sieht "ledrig" aus. Schwerwiegender ist die Tatsache, dass häufige Sonnenbrände zu irreparablen Zellschädigungen führen und Veränderungen am Erbmaterial, der DNS, bewirken. Auf diese Art und Weise können Krebszellen entstehen. Heute weiß man, dass ein Zuviel an Sonnenbestrahlung Auslöser verschiedener Krebsvorstufen und Hautkrebsarten sein kann, so für den schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom), den Stachelzellkrebs (Spinaliom) und den Basalzellenkrebs (Basaliom). |