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Johanniskraut: Vorsicht bei der Kombination mit an Drucken E-Mail

Johanniskraut hat in den letzten Jahren eine echte Renaissance erfahren. Besonders bei leichten und mittelschweren Depressionen wird es sehr häufig eingesetzt. Johanniskraut wirkt aber auch sehr gut angstlösend. Besonders bei Kindern wird das Kraut mit dem Wirkstoff Hypericum perforatum wegen seiner allgemein guten Verträglichkeit gerne eingesetzt.

Die schwedische Arzneimittelbehörde Medical Products Agency (MPA) sprach aber nun eine Warnung bei der kombinierten Anwendung mit der Anti-Baby-Pille aus: in Schweden, aber auch England wurden mehrere Frauen trotz regelmäßiger Pilleneinnahme schwanger. Diese Wechselwirkung war bisher wohl unterschätzt worden.
Dr. George Dresser, University of Western Ontario, berichtete auf einem Pharmakologen-Kongress von Wechelwirkungen zwischen Johanniskraut und dem Wirkstoff Midazolam (Narkosemittel). Johanniskraut aktiviert ein bestimmtes Enzym, das den Abbau mehrerer anderer Wirkstoffe, wie auch Midazolam fördere. Deshalb könne der Blutspiegel gleichzeitig eingenommener Medikamente, wie zum Beispiel Kumarine, Theophyllin oder Digoxin, gefährlich absinken und ihre Wirkung somit verloren gehen.

 
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