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Sekundäre Pflanzenstoffe
Polyphenole und Flavonoide Drucken E-Mail

Wegen ihren vielfältigen Wirkungen stellen sie einen der wichtigsten sekundären Pflanzenstoffe dar. Sie kommen in fast allen Pflanzen vor, und zwar vor allem in den Randschichten von Obst, Gemüse und Getreide. Dabei weisen Freilandpflanzen durchschnittlich einen höheren Gehalt auf als Pflanzen aus dem Gewächshaus.

Polyphenole und Flavonoide sind häufig Bestandteile von Gerbsäuren, die Pflanzen wie schwarzem Tee oder Weintrauben den typisch herb-bitteren Geschmack verleihen. Sie dienen den Pflanzen aber auch als Farb- und Aromastoffe.

Diese Stoffgruppe hat ein breites Spektrum an gesundheitlichen Wirkungen

- antioxidativ: als Radikalenfänger schützen sie die Zellmembranen der Blutgefäße und bewahren uns somit vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

- Antikanzerogen

- entzündungshemmend und immunmodulatorisch

- senkend auf den Blutzuckerspiegel

Vorkommen

Äpfel, Kirschen, Aprikosen und Beerenrüchte wie Erdbeeren, Himbeeren, Holunderbeeren, Brombeeren und Weintrauben (inklusive Rotwein und Traubensaft).
Kohlrabi, Rotkohl, Kartoffeln, Radicchio, Radieschen, Auberginen, Grünkohl, Weißkohl, grüne Bohnen, Paprika, Zwiebeln, Petersilie, Rotbuschtee, Schwarztee, grüner Tee, Weizen.

 
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