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Sekundäre Pflanzenstoffe
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Saponine sind bitter schmeckende Substanzen, die besonders häufig in Hülsenfrüchten zu finden sind. Da es oberflächenaktive Verbindungen sind, wurden sie früher zur Seifenherstellung verwendet (lat.: sapo= Seife).

  
  
Die Wirkung der Saponine beim Menschen ist hauptsächlich auf den Magen-Darm-Trakt beschränkt:

- antikanzerogen: besonders die Entstehung von Dickdarmkrebs kann gehemmt werden

- antimikrobiell: Pilzerkrankungen, wie zum Beispiel Infektionen mit dem Hefepilz Candida albicans können verhindert werden

- cholesterinsenkend: die Aufnahme von Cholesterin und Gallensäure aus dem Darm wird gehemmt und somit der Cholesterin-Spiegel im Blut gesenkt.

- immunmodulierend

Vorkommen

Sojabohnen, Erbsen, Kichererbsen, Bohnen, Linsen, Hafer, Weizen, Gerste, Spinat, Spargel, Knoblauch, Zwiebeln, Rosmarin, Salbei, Holunderblüten.

Tipp: Beim Einweichen und besonders beim Kochen kann bei manchen Pflanzen ein erheblicher Teil der Saponine austreten. Deshalb dieses Wasser nicht verwerfen, sondern zum Beispiel für die Soßenzubereitung weiter verwenden.
Lakritze enthält große Mengen des Saponins Glycyrrhizin. In einigen Studien konnte man eine heilende Wirkung der Lakritze bei Magengeschwüren feststellen. In sehr großen Mengen kann Glycyrrhizin allerdings zu einem Anstieg des Blutdrucks, in sehr seltenen Fällen auch zur Schädigung der Blutkörperchen (Hämolyse) führen.

Als maximale Tagesdosis werden deshalb 300 mg empfohlen.

 
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