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Sekundäre Pflanzenstoffe (SPS)
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Sekundäre Pflanzenstoffe (SPS) sind für unsere Gesundheit mindestens so wichtig wie Vitamine und Mineralstoffe. Den Pflanzen selbst dienen sie als Abwehrstoffe gegen Schädlinge, als Wachstumsregulatoren oder Farb-, Duft- und Aromastoffe. SPS befinden sich vor allem in Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und Kräutern. Von den ca. 30.000 verschiedenen Stoffen sind bislang allerdings nur 10.000 genauer bekannt.
Zur Zeit sind etwa 650 Carotinoide bekannt; von ihnen können ca. 40 in Vitamin A (Retinol) umgewandelt werden. Carotinoide sind an der Energiegewinnung (Photosynthese) der Pflanzen beteiligt und schützen den Pflanzenfarbstoff Chlorophyll vor der schädigung durch aggressive Umweltsubstanzen ( oxidativer Abbau).
Diese Stoffgruppe kommt bei Kreuzblütlern wie Meerrettich und Senf vor und ist für deren typischen scharfen Geschmack verantwortlich.
Sie ähneln von der Struktur dem weiblichen Hormon Östrogen, ihre Wirkung ist jedoch wesentlich schwächer.
Phytosterine ähneln in ihrer Struktur dem Cholesterin und kommen hauptsächlich in fetthaltigen Lebensmitteln wie Öle, Nüsse und Pflanzensamen vor. Über 40 verschiedene Phytosterine sind bisher bekannt; der wichtigste Vertreter ist ß-Sitosterin. 