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Wenn Plätzchen und Co. die Feiertag vermiesen
Der Duft von Tannennadeln, Gewürzen, Plätzchen und Gänsebraten liegt in der Luft, die Kinderaugen glänzen – für viele beginnt an Weihnachten die schönste Zeit des Jahres. Nicht so für Nahrungsmittelallergiker. Gerade an Weihnachten werden viele Gerichte mit Nüssen, Äpfeln und Eiern verzehrt. Diese Lebensmittel sind aber besonders häufig der Auslöser von Allergien. Im schlimmsten Fall droht ein allergischer Schock. Bekannte Krankheitszeichen einer Nahrungsmittelallergie sind zum Beispiel geschwollene Lippen, Prickeln im Mund, laufende Nase, Atemnot, juckende Haut oder plötzlicher Blutdruckabfall.
Aber auch weniger bekannte Symptome können von einer Lebensmittelallergie stammen: So haben Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule von Hannover erstmals nachgewiesen, dass eine Neurodermitis nach dem Verzehr von Haselnüssen schlechter werden kann. Wenn die Neurodermitis an Weihnachten schlechter wird, sollte der Hautarzt deshalb gezielt abklären, ob dies an einer Lebensmittelallergie gegen Nüsse liegt. Von Nüssen, aber auch von Schalentieren, Milch, Fisch und Eiern ist bekannt, dass sie besonders häufig und besonders starke allergische Reaktionen auslösen.
Kinder von Allergikern sind besonders gefährdet
Sind ein oder beide Elternteile gegen Nahrungsmittel allergisch, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch das Kind eine Allergie bekommt. Gerade wenn bei Kindern der Verdacht einer Nahrungsmittelallergie besteht, die sich auch auf der Haut äußert, sollte der frühzeitige Gang zum Dermatologen selbstverständlich sein. Denn nicht selten entwickeln sich regelrechte „Allergiekarrieren“. So haben Experten nachgewiesen, dass 46 % der Kinder, die als Säuglinge eine Hühnereiweiß-Allergie hatten, im Alter von drei Jahren auf Hausstaubmilben allergisch reagieren. Wenn der Hautarzt herausfindet, welcher Stoff die Allergie auslöst, empfiehlt er eine Therapie. Auf diesem Weg reduziert er die Wahrscheinlichkeit weiterer Allergien.
Wenn man Lebensmittel nicht verträgt
Es leiden aber „nur“ ein bis zwei Prozent tatsächlich an einer Lebensmittelsallergie. Die Zahl derjenigen, die auf bestimmte Lebensmittel verzichten, weil sie glauben, an einer Lebensmittelallergie zu leiden, ist weitaus höher. Auch hier bringt der Gang zum Hautarzt Gewissheit. Er stellt fest, ob der Verzicht auf Nüsse oder Äpfel überhaupt sinnvoll ist.
Weitere Informationen unter http://www.uptoderm.de/ http://www.derma.de/
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