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Unsere Lebensweise trägt oft entscheidend zur Entstehung der Orangenhaut bei. Sonnenbäder, Stress, Hormone oder Rauchen begünstigen die Bildung der Cellulite.
Sonnenbäder und Solariumsbesuche: Feste kollagene und elastische Fasern im Bindegewebe sind wichtig, um die Cellulite in Grenzen zu halten. übertriebenes Sonnenbaden schädigt das schützende Fasernetz. UV-Licht, vor allem UVA-Licht beschleunigt nämlich die Alterung von Haut und Bindegewebe. Die Bindegewebsfasern verlieren ihre Spannung, die Fettzellen können sich dann umso leichter durch die oberen Hautschichten drücken. Sonnenschutzprodukte schützen deshalb nicht nur vor Sonnenbrand und Hautalterung, sie beeinflussen auch in gewissem Maße die Entstehung von Cellulite. Wichtig ist hier ein hoher Schutzfaktor im UVA-Bereich. Stress:Stress bewirkt eine vermehrte Ausschüttung körpereigener Kortisone. Diese begünstigen auf Dauer Wassereinlagerungen und bewirken Veränderungen im Eiweiß- und Fettstoffwechsel mit Abbau von Muskelmasse und Zunahme des Fettgewebes. Zudem neigen viele Menschen in Stressphasen zu Heißhunger auf Süßes und Fettes. Natürlich lässt sich Stress nicht immer sicher vermeiden. Stressabbau, vor allem wenn er mit körperlicher Betätigung verbunden ist beugt in gewissem Maße der Celluliteentstehung vor. Wer sich trotz beruflicher und privater Belastungen täglich 20 Minuten Zeit für ein entspannendes Bewegungsprogramm (Spaziergänge, progressive Muskelentspannung) nimmt, baut dadurch Stresshormone auf und tut seiner Figur noch etwas Gutes. Hormone:Hormonpräparate gegen Wechseljahresbeschwerden oder zur Verhütung ("Pille") enthalten weibliche Hormone, die das Bindegewebe weich machen und Wasser- und Fettansammlungen begünstigen und, je nach Präparate, die Cellulite mehr oder weniger stark fördern können. Besteht der Verdacht, dass sich die Orangenhaut durch ein Hormonpräparat verschlechtert hat, sollte auch der Frauenarzt zu Rate gezogen werden. Rauchen:Nikotin verengt die Blutgefäße, die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und der Abtransport von Stoffwechselprodukten werden behindert. Zudem schädigen die sogenannten "Freien Radikale", das sind aggressive Teilchen, die sich durch Rauchen bilden, das Bindegewebe. Elastizität und Spannkraft gehen schneller verloren. |