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Schlaganfallrisiko durch Wackelzahn

Boston - Zähne können auch dann noch Ärger machen, wenn sie längst ausgefallen sind. Allerdings dann weniger im Mund. So zeigte eine Analyse der "Health Professionals Follow-Up Study", dass Lücken im Gebiß aufgrund ausgefallener Zähne bei Parodontose ischämische Schlaganfälle begünstigen können. Die prospektive Beobachtungsstudie erfasst alle 2 Jahre Daten von 41.380 Gesundheitsprofis ( Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker, Optiker, Osteopathen und medizinische Fußpfleger) zu Lebensgewohnheiten und Erkrankungen.

Innerhalb von 12 Jahren hatten 349 einen ischämischen Schlaganfall. Bei Männern, die zu Studienbeginn nur noch 17 bis 24 Zähne hatten, kam das doppelt so häufig vor. Männer mit elf bis 16 Zähnen hatten ein um 74 Prozent höheres Risiko. Der Grund dafür könnte die permanente Infektion des Zahnfleisches (Parodontose) sein. Und das wiederum untermauert die These, dass chronische Infektionen zur Entstehung einer Atherosklerose beitragen können.

Quelle: Medical Tribune

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