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Fußpilz: dritthäufigster Befund beim Hautarzt
Was für regnerische Herbsttage gilt, gilt im Winter um so mehr. Schlechtes oder einfach nur kaltes Wetter erfordert entsprechend warme Kleidung. Kalte Füße sind besonders unangenehm, daher empfiehlt sich wetterfestes Schuhwerk. Vorsicht ist aber angesagt, denn luftundurchlässige Schuhe mit dickem Futter oder Schuhe aus nicht atmungsaktivem Material sorgen schnell für ein feuchtes Klima an den Füßen: die ideale Brutstätte für Pilzinfektionen. „Im Winter sehen wir Hautärzte vermehrt Patienten mit Fußpilz in den Praxen", bestätigt Dr. Klaus Fritz, niedergelassener Hautarzt und Pressesprecher des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen. Er erläutert weiter: „Zusätzlich zu den bekannten Auslösern wie falsche Nagelpflege, das Tragen von synthetischen Strümpfen oder zu engen Schuhen, begünstigt eine Vielzahl weiterer Faktoren die Entstehung von Pilzerkrankungen". Normalerweise schützt eine intakte Hautoberfläche vor einer Pilzinfektion.
Beim Besuch von Saunen und Hallenbädern aber weicht die Haut auf und sie kann ihre natürliche Schutzfunktion nicht mehr ausreichend erfüllen. In der Folge kann man sich leicht mit dieser unangenehmen Infektionskrankheit anstecken.
Pilzerkrankungen erkennen
Ist die Haut schuppig, leicht gerötet und zeigen sich feine Risse, können dies bereits erste Anzeichen für Fußpilz sein. Kommen starker Juckreiz, Bläschen und oberflächliche Hautschäden hinzu, kann es sich bereits um die akute, entzündliche Form von Fußpilz handeln. Wer sich bei der Einschätzung seiner Beschwerden nicht sicher ist, oder aber mit der Fußpflege keine Verbesserung seiner Situation erzielt, sollte unbedingt einen Dermatologen aufsuchen. Denn Pilzerkrankungen verschwinden nicht von allein. Im Gegenteil: Wer nicht rechtzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch nimmt, riskiert eine chronische Form der Erkrankung, schlimmstenfalls kommt es zur stärksten, der erweichenden Form von Fußpilz.
Richtig vorbeugen
Es gibt unterschiedliche Pilzerreger, die Fußpilz verursachen. Manche Pilzsporen schaffen es sogar, tief im Gewebe sitzend bis zu drei Jahren zu überleben. Sobald die Bedingungen dafür günstig sind, können sie die Krankheit wieder aktivieren. Um so wichtiger ist es daher, Ratschläge des behandelnden Hautarztes sowohl zum Vorbeugen als auch während eine Behandlung zu befolgen. Pilzinfektionen sind langwierige Erkrankungen, die die kontinuierliche Mithilfe des Patienten, manchmal über Monate hinweg, erfordern.
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