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Grüner Tee: Cholesterinsenkend und krebsvorbeugend
"Wo immer Tee getrunken wird, langes Leben wird folgen." Nicht nur dieser Ausspruch eines japanischen Zen-Meisters, sondern die wissenschaftlichen Untersuchungen der letzten Jahre haben viele Teetrinker zum Grünen Tee geführt. In Tierexperimenten konnten Wissenschaftler in Europa und den USA nachweisen, dass Grüner Tee die Gefahr verringert, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Hierfür wird vor allem der im Grünen Tee enthaltene Gerbstoff Epigallo-Catechin verantwortlich gemacht, der den Cholesterinspiegel und den Blutdruck senken- und eine blutverdünnende, dem Aspirin ähnliche Wirkung haben soll. Der in unseren Breiten bekanntere Schwarze Tee entsteht durch fermentieren aus dem Grünen Tee. Leider gehen bei diesem Prozess die Gerbstoffe -und damit auch die positiven Effekte für die Gesundheit- verloren.
Der Gerbstoff Epigallo-Catechin schützt vor freien Radikalen Hu Hsiang-Fan, Autor des Buches "Natürlich gesund durch Grünen Tee" (TRIAS Verlag, Stuttgart. 1998) beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der Kultur des Tee-Trinkens. Bis zu sieben Tassen täglich sollten es schon sein, erläutert der Experte, soll der krebsvorbeugende Effekt des Grünen Tees erzielt werden. Zwar konnten die Wissenschaftler den Wirkmechanismus noch nicht nachweisen, doch anscheinend schützt das Epigallo-Catechin die Zellen vor einer Schädigung durch freie Radikale. Dadurch wird eine Veränderung der Erbanlagen und somit die Entstehung von Tumoren verhindert. Zumindest zeigen die Regionen mit hohem Teekonsum eine deutlich geringere Krebssterblichkeit als in anderen Landstrichen.
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