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Kopfschuppen als Vorboten von Hauterkrankungen

Kaum sind die schönen, sonnenreichen Tage vorüber, beginnt oder verstärkt sich die Schuppenbildung auf der Kopfhaut. Doch was zunächst wie eine Lappalie aussieht, kann auch ernste Ursachen haben: Denn Kopfschuppen sind in bestimmten Fällen Begleiterscheinungen von Hauterkrankungen.

Daher ist es ratsam, zur genaueren Untersuchung und Klärung der Ursachen einen Hautarzt aufzusuchen.
Schuppen sind ein weit verbreitetes Phänomen, mit einer Vielzahl von möglichen Ursachen. Im harmlosesten Fall können falsche Pflegeprodukte oder unzureichend ausgespültes Shampoo eine Reizung der Kopfhaut und damit eine verstärkte Schuppenbildung hervorrufen. Auch zu häufiges Waschen und zu heißes Föhnen trocknet die Kopfhaut aus und ist damit möglicher Verursacher von Kopfschuppen. Eine Überproduktion von Hornzellen ist verantwortlich für die Entstehung der
gewöhnlichen Kopfschuppen, unter der eine hohe Anzahl von Menschen leidet. Die gewöhnlichen Kopfschuppen betrachtet man noch nicht als Hautkrankheit im eigentlichen Sinne. Doch hartnäckige oder sich verschlimmernde Symptome können ein Hinweis auf andere, krankhafte Ursachen sein.

Hauterkrankungen mit Schuppenbildung

So gehen beispielsweise einige der häufigsten Erkrankungen der Kopfhaut mit einer Schuppenbildung einher. Dazu gehören Pilzerkrankungen der Kopfhaut, das seborrhoische
Kopfekzem (eine übermäßige Entwicklung des Fettmantels der Oberhaut), andere Ekzeme und natürlich eine Schuppenflechte, die in jedem Alter beginnen kann. Bei starkem Juckreiz sind manchmal Kontaktallergien auf Haarpflegeprodukte die Ursache; in diesem Fall ist eine Testung anzuraten. Liegen zusätzlich Entzündungen vor, so sind auch bakterielle Infekte der Kopfhaut als Ursache möglich. Deshalb sollte man Schuppenbildung nicht verharmlosen, sondern im Zweifelsfall den Hautarzt aufsuchen. Dieser kann eine genaue Diagnose stellen und rechzeitig eine geeignete Therapie einleiten.

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