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Männer gehen mit Haarausfall selten zum Arzt

Mehr als die Hälfte der über 50-jährigen Männer leidet unter erblich bedingtem Haarausfall, der so genannten androgenetischen Alopezie. Bei den unter 30-jährigen ist es bereits jeder Dritte. Die meisten Männer haben damit ein Problem.

Gerade die Jüngeren. Wer mit 25 Jahren schüttere Haare hat, empfindet das als große Belastung. Warum? Weil die ´Marktnachteile´ für viele einfach zu schwer wiegen. Vor allem bei der Partnerwahl fühlen sich junge Männer mit Haarausfall benachteiligt. Trotz dieser Belastung gehen die meisten nicht zum Arzt. Dabei schwindet der Leidensdruck, sobald sie medizinischen Rat suchen. Denn erstens bekommen sie nur beim Arzt kompetente Beratung und zweitens gibt es wirksame Therapien gegen Haarausfall. 
  

Statement von Prof. Dr. Hans Wolff  

"Die Haarwuchstablette PROPECIAâ zum Beispiel ist ein Medikament, das den erblich bedingten Haarausfall beim Mann bei bis zu 90 Prozent aller Betroffenen stoppen kann. Und bei ca. 65 Prozent kann die Haardichte sogar wieder erhöht werden. Das hat eine internationale klinische Langzeitstudie gezeigt," weiß Prof. Dr. Hans Wolff, Dermatologe und Haarexperte an der Dermatologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-
Universität München. "Doch nur zehn Prozent der Männer kennen PROPECIAâ. Das ist eindeutig zu wenig. In meiner Praxis treffe ich leider immer wieder auf Patienten, die überhaupt keine Ahnung haben, dass es für ihr Problem ein hochwirksames Medikament gibt.
Denn die Männer, die zu mir kommen, wollen ihren Haarausfall ja angehen. Interessanterweise haben sie bei mir auch kein Problem, über ihre Geheimratsecken zu reden. Wenn sie erst einen Arzt aufgesucht haben, wollen sie es auch ganz genau wissen. Ich führe sehr offene Gespräche, in denen die Männer dezidiert nachhaken. Das ist die beste Grundlage für eine erfolgreiche Therapie. Insgesamt bleibt aber festzustellen, dass immer noch viel zu wenig Männer mit Haarausfall zum Arzt gehen und noch weniger über Medikamente gegen Haarausfall wissen. Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wie schlecht die meisten Männer aufgeklärt sind. Oft höre ich ´wenn ich das gewusst hätte´. Daher mein Tipp an alle Männer: Gehen Sie zum Arzt und fragen Sie nach geeigneten Therapie-möglichkeiten!"

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