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Sommerkinder sollten auf Zähne und Knochen achten |
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Japanische Wissenschaftler überraschten kürzlich die Fachwelt mit der Feststellung, dass der Geburtsmonat einen ganz entscheidenden Einfluss auf die Knochenfestigkeit hat: Männliche und weibliche Sportstudenten, die in den Monaten Juli bis Oktober geboren wurden, hatten ein deutlich höheres Risiko für Knochenbrüche als ihre Kommilitonen, die in der übrigen Zeit des Jahres auf die Welt kamen.
Interessanterweise bestand dieser Zusammenhang zwischen Geburtsmonat und Knochenfestigkeit nicht nur in jungen Jahren, sondern wirkte sich sogar negativ bis ins hohe Alter aus. Auch ältere Menschen, die in den gleichen Monaten Geburtstag hatten, brachen sich öfter die Knochen. Für gute Zähne sind ähnliche Faktoren wichtig wie für feste Knochen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die zwischen Juli und Oktober Geborenen auch häufiger unter Karies und andere Zahnschäden litten (Miura et al. 1987). Wie lassen sich diese Zusammenhänge erklären? Die Entwicklung der Zähne beginnt schon zu einem frühen Zeitpunkt im Mutterleib. Sowohl die Milchzähne als auch die bleibenden Zähne werden um den dritten Schwangerschaftsmonat herum angelegt. Auch die Entwicklung der Knochen beginnt zu einem ähnlich frühen Zeitpunkt. Diese wichtige Phase liegt bei den Juli bis Oktober geborenen in den sonnenarmen Monaten, in denen unser Organismus weniger Vitamin D produziert. Dadurch kommt es bei der Geburt zu einer geringeren Knochenmasse und kariesanfälligeren Zähnen. Die negativen Auswirkungen können bis ins Erwachsenenalter hineinreichen. Mehr Informationen zum Geburtsmonat finden Sie in
Axt, Axt-Gadermann: Mai-Frau sucht Dezember-Mann – Wie der Geburtsmonat Gesundheit, Partnerschaft und Karriere beeinflusst. Herbig Verlag München, 2004, ISBN: 3776623993, 14,90 Euro |