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Mit gesunder Haut durch die heiße Jahreszeit Drucken E-Mail

(dtr). Der Sommer ist nicht nur die Zeit der langen Sonnentage, sondern auch der Luftfeuchtigkeit und Hitze. Damit sind die wichtigsten Belastungen für die Haut im Sommer genannt. „Das Sonnenlicht führt zu Sonnenbrand, Sonnenallergie oder auf Dauer zu Hautalterung und erhöhtem Risiko für schwarzen und weißen Hautkrebs, während Wärme und Luftfeuchtigkeit ideale Voraussetzung für Hautinfektionen durch Bakterien und Pilze sind", erklärt der erfahrene Dermatologe Professor Dr. Peter Elsner.

Achtung Sonne!

Im Vordergrund der Hautpflege im Sommer steht natürlich der richtige Sonnenschutz. Das Auftragen von Sonnenschutz-Cremes ist wichtig, noch wichtiger ist aber das Meiden der prallen Sonnenhitze in den Mittagsstunden und die Bedeckung der Haut durch lichtundurchlässige Textilien. „Besonders die empfindliche Kinderhaut sollte man gut vor den intensiven Sonnenstrahlen schützen. Sonst sind ein schmerzender Sonnenbrand und Langzeitschäden vorprogrammiert", betont Elsner.

Was die Sonnencreme so alles kann

Sonnenschutzmittel können mehr als ihr Name sagt: Sie schützen z.B. vor der lästigen Zerkariendermatitis, die beim Baden in warmen, ufernahen Bereichen von Süßwasser-Seen und Flüssen auftreten kann. Die Zerkarien (Wurmlarven) dringen in die Haut der Badenden ein und verursachen stark juckende Quaddeln. „Mit Sonnen-Creme behandelte Körperstellen sind meist weniger betroffen als ungeschützte Areale", weiß der Experte aus Erfahrung. Wichtig ist auch der Schutz vor freien Radikalen: Aktive freie Radikale - z.B. durch UVA-Strahlung aktivierter, reaktiver Sauerstoff - beschleunigen die Hautalterung, indem sie die Funktion der Hautzellen schädigen. Professor Elsner rät: „Am besten Sonnencremes verwenden, die neben Lichtschutzfaktoren auch ‚Radikalfänger’ enthalten, wie etwa Vitamin E. Sie binden die freien Radikale auf der Haut und ‚entschärfen’ so ihre schädigende Wirkung."

Sparsam mit Fett

Was der Haut im Winter gut tut, kann im Sommer sogar schaden. Sehr fettreiche Cremes, die zur Vorbeugung und Behandlung der trockenen Winterhaut wirksam sind, verträgt die Haut im Sommer meist weniger gut. Eine Unverträglichkeits-Reaktion, wie die sogenannte Mallorca-Akne, oder Entzündungen an der Haarwurzel können die Folgen sein. Angesagt sind also wasserhaltige Cremes oder Lotionen. Im Zweifel beim Dermatologen nach den geeigneten Pflegemaßnahmen für den eigenen Hauttyp fragen: „Der Hautarzt informiert Patienten gerne über die optimale Hautpflege im Sommer", so der Experte abschließend.

Quelle: Haut inform

 
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