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Fit mit dem richtigen Fett

Bereits vor 70 Jahren fiel dem britischen Biochemiker Dr. Hugh Sinclair auf, dass Eskimos extrem selten unter Herz-Kreislauferkrankungen litten, obwohl sie sich hauptsächlich von tranigem Walfischspeck, fettem Fisch und Seehundfleisch ernährten und kaum frisches Obst oder Gemüse zu sich nahmen. Sinclair vermutete bereits damals, dass der Fisch Substanzen enthält, die dem Herz gut tun.

Doch die Bedeutung der Fischöle erkannte man erst in den siebziger Jahren. Bei Reihenuntersuchungen in Grönland fiel auf, dass die dort lebenden Inuit im Verhältnis weltweit die tiefsten Werte an "schlechtem" Cholesterin (LDL) sowie die tiefste Herzinfarktrate aufwiesen. Heute weiß man, dass der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren im Fisch dafür verantwortlich ist.

Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in fetten Fischsorten wie Makrelen, Lachs, Hering und Thunfisch sowie in Raps-, Leinöl-, Walnuss- und Nüssen enthalten. Sie schützen die Gefäße, verdünnen das Blut, verhindern Thrombosen und reduzieren Entzündungen.

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