Geist & Psyche

Soziale Kontakte pflegen

Wer regelmäßig soziale Kontakte pflegt und gute Freunde besitzt, der hat, so das Ergebnis zweier amerikanischer Studien (Alameda-County-Studie und Nord-Karelia-Studie) an mehr als 20.000 Personen, gute Chancen, länger zu leben und gesünder zu bleiben als Menschen, die alleine oder gar in sozialer Isolation leben.

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Die Pille gegen Schüchternheit

Im Jahr 2002 ist die erste Pille gegen Schüchternheit auf den Markt gekommen. Sie wurde am Stobhill-Hospital in Glasgow erprobt. Der in der Pille enthaltene Wirkstoff Escitalopram erhöhe den Spiegel an dem "Glückshormon" Serotonin, das in der Zirbeldrüse produziert wird. Somit wirkt die neue Pille ähnlich wie bekannte Antidepressiva.

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Ginko und Gedichte fürs Gehirn

Vergesslichkeit, Demenz, Alzheimer-Erkrankung – immer mehr Menschen leiden unter nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit. Neben einem altersbedingten Abbau sind vor allem mangelndes Training, Erkrankungen und zu geringe Flüssigkeitszufuhr schuld am "Löchrigen Gedächtnis".
 

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Stressbremse auf vier Pfoten

Haustiere, vor allem Hunde, sind die idealen Stress- und Bewegungstherapeuten. „Seit Anfang der 80er Jahre wird die Bedeutung von Haustieren für die Gesundheit ihrer Besitzer näher untersucht,“ sagt Dr. Erhard Olbrich, Professor für Psychologie, psychologisches Institut der Universität Erlangen. „In Stresssituationen können Tiere eine gute Hilfe sein.

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Die Beine bewegen, damit das Gehirn besser arbeite

Nur in einem gesunden Körper steckt auch ein kreativer Geist. Bewegung macht nämlich nicht nur den Körper, sondern auch den Geist fit und steigert das kreative Potential der grauen Zellen. Zahlreiche Firmen haben das inzwischen erkannt und bieten Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, in den Pausen und am Feierabend Körper und Geist zu Trainieren.

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Nonnenstudie: Zufriedenheit verlängert das Leben

Vor mehr als sechzig Jahren schrieben 180 junge katholische, amerikanische Nonnen ihre Einstellung zum Leben nieder. Ausgewertet wurden diese Daten 2001 von den Wissenschaftlern Deborah Danner und David Snowdon von der Universität Kentucky in Lexington.

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Großes Hirn macht sich durch langes Leben bezahlt

Menschen leben doppelt so lange wie ihre nächsten Verwandten, die Gorillas und Schimpansen, weil ihr Hirn um das zwei- bis dreifache größer ist. Diese neue Theorie entspringt dem mathematischen Modell eines mexikanisch-kanadischen Forscherteams. Hillard Kaplan, Anthropologe von der University of New Mexico, und Arthur Robson, Ökonom an der kanadischen University of Western Ontario präsentieren ihre Arbeit in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).

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Gesünder durch Mantras und Rosenkranz beten?

Auch wenn Sie nicht an Gott glauben, können Gebete Ihre Gesundheit verbessern – das jedenfalls behauptet die Zeitschrift British Medical Journal (22. Dezember 2001). Luciano Bernardi von der Universität in Padua, Italien untersuchte den Atemrhythmus von 23 Erwachsenen, die entweder den lateinischen Rosenkranz beteten oder Mantras vor sich hin sprachen und stellten fest, dass sich während des Gebets und auch beim Sprechen der Mantras die Atmung verlangsamte.

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Kann Sport das Gedächtnis beeinträchtigen?

Wird Sport unter Leistungsaspekten und erfolgsorientiert betrieben, scheint er für unsere Gesundheit ähnlich schädlich zu sein, wie Dauerstress im Beruf – zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung des Max–Planck–Instituts für Psychiatrie in München. Untersucht wurden ältere Marathonläufer (Durchschnittsalter 55 Jahre), die ihren Sport seit mindestens zehn Jahren betrieben und in der Woche zwischen 120 und 150 Kilometer im Training zurücklegten.

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Gelassenheit macht klug

Erholungsphasen schützen die grauen Zellen vor dem vorzeitigen Zusammenbruch. Dauerstress hingegen beschleunigt die Alterung des Gehirns. Ein Forscherteam aus Kentucky stellte fest, dass ständiger Stress bei Ratten die Gehirnzellen schädigen kann.

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