Geist & Psyche

Die Pille gegen Schüchternheit

Im Jahr 2002 ist die erste Pille gegen Schüchternheit auf den Markt gekommen. Sie wurde am Stobhill-Hospital in Glasgow erprobt. Der in der Pille enthaltene Wirkstoff Escitalopram erhöhe den Spiegel an dem "Glückshormon" Serotonin, das in der Zirbeldrüse produziert wird. Somit wirkt die neue Pille ähnlich wie bekannte Antidepressiva.

Serotonin hebt die Stimmung wirkt stabilisierend auf die Psyche. Nur wenige Studienteilnehmer haben abgebrochen, was der koordinierende Psychiater Martin Turner als positives Ergebnis ansieht. Die Pille soll vor allem bei den Menschen eingesetzt werden, die unter extremer Schüchternheit leiden.

TIPP: Schüchterne können sich auch mit serotoninreichen Nahrungsmitteln wie Bananen, Schokolade, Walnüssen oder einigen Sonnenbädern behelfen

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