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Familienforscher: "Kinder brauchen Streit" - Geschwister beschleunigen die Entwicklung eines Kleinkindes. Das gilt auch für den Fall, dass sie einander ständig in den Haaren liegen, berichten Forscher der Universität Cambridge. Gerade Streitereien unter Kleinkindern fördern deren soziales Verstehen und die Konfliktlösung, helfen dem emotionalen Wachstum und beschleunigen sogar das Vokabellernen, so Claire Hughes in ihrem Buch "Social Understanding and Social Lives".

Auswirkungen auf Gesundheit, Wirtschaft und Lebensqualität - Schlafmangel muss als großes Gesundheitsthema angesehen werden. Zu diesem Ergebnis kommt der von der Mental Health Foundation veröffentlichte Great British Sleep Report.  Darin wird von einem Zusammenhang zwischen Schlaflosigkeit und schwierigen Beziehungen, niedrigen Energielevels und der Unfähigkeit sich zu konzentrieren ausgegangen.

Umweltfaktoren senken das Erkrankungsrisiko - Einem Forscherteam des Klinikums der Universität München hat herausgefunden, warum Kinder, die am Bauernhof aufwachsen deutlich weniger unter Asthma leiden. Die Tatsache selbst war der Wissenschaft schon bekannt. So bringen beispielsweise Mütter, die im Stall arbeiten, asthmaresistentere Kinder zur Welt. Auch der Zusammenhang zwischen Heustaub und der Resistenz vor Allergien ist in Untersuchungen bereits festgestellt worden.

Sportmedizinerin: "Sinnvoll erst beim Abwärmen" - Dehnübungen vor Beginn eines Dauerlaufes schützen nicht vor Verletzungen beim Joggen. Das berichten Forscher am Orthopädenkongress in San Diego. Wer bisher nicht gedehnt hat, soll dies weiterhin vermeiden, allerdings sollten auch Dehn-Anhänger ihre alte Gewohnheit nicht plötzlich aufhören. "Es scheint, als ob sich jede Änderung im Ritual vor dem Lauf ungünstig auswirkt", berichtet Studienleiter Daniel Pereles vom Montgomery Orthopedics in Washington.

Hinweise auf Gefährdung durch hormonell bedingte Leiden - Die Länge der Finger eines Menschen hilft dabei, sein Risiko für Krankheiten zu bestimmen. Ist etwa der Ringfinger länger als der Zeigefinger - gemessen von Fingeransatz bis zur -spitze - so ist die Wahrscheinlichkeit doppelt so hoch, Athrose im Knie zu entwickeln. Das berichten Forscher der Nottingham University. Sie untersuchten dazu die Finger von 2.000 Patienten, die mit diesem Problem leben.